Beschreibung

An den Schienenkörpern wurden 3 Leiter-Temperatursensoren installiert die mit Hilfe von Messwertumformern ein analoges Signal (4-20 mA) erzeugen. Das analoge Signal wird in setIT skaliert und dann zum einen zur Visualisierung und Archivierung an das Leitsystem MAS4 übertragen und zum anderen ins codeIT zur Weiterverarbeitung geschickt. Diese Weiterverarbeitung sieht vor, dass mit der Unterschreitung bestimmter Temperaturmesswerte die Weichenheizung eingeschaltet wird, und diese mit Erreichen einer max. zulässigen Temperatur wieder abgeschaltet wird.

Damit wird im Vergleich zum bislang üblichen Dauerbetrieb der Weichenheizung die durchschnittliche Schienenkörper-Temperatur beträchtlich gesenkt wobei die Funktionalität der Weiche voll gewährleistet ist. Durch den Einsatz der Fernwirktechnik/Steuerung konnte der Energiebedarf um 60% gegenüber dem Handbetrieb gesenkt werden.

Die Anbindung an das bauseitige Verbundleitsystem ABB erfolgt über das firmeninterne LAN Netzwerk mittels LWL Leitungen. Die gesamte Parametrierung, Programmierung der SPS-Applikationen, Montage und Inbetriebnahme wurde durch Mitarbeiter der Salzburg AG eigenständig abgewickelt.

Bilder

Kunde

Salzburg AG - Projekt Weichenheizung

Ort

Bayerhammerstraße 16, A 5020 Salzburg

Erstellungszeitraum

Seit 2012 bis heute

Produkte

net-line FW-50

Protokolle

IEC 60870-5-101, IEC 60870-5-104, IEC 61131-3