Beschreibung

Über 93 Prozent der Berliner Fernwärme wird nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt. Sie entsteht gewissermaßen als Nebenprodukt der Stromerzeugung und wird ins Fernwärmenetz abgegeben, anstatt ungenutzt zu verpuffen. Das Heizwasser wird aus zehn Heizkraftwerken, die in der ganzen Stadt verteilt sind, in das Netz eingespeist. Kleinere Inselnetze werden von Heizwerken und Blockheizkraftwerken versorgt. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, wird der Einsatz aller Anlagen von einer Leitwarte zentral gesteuert.
Seit 1994 sind dafür an den Fernwärme- und Kälteanlagen Fernwirksysteme installiert worden, die über die unterschiedlichsten Medien mit der Leitstelle kommunizieren. Mittlerweile sind über 100 Fernwirkstationen verbaut. Hierbei werden die Daten nicht nur über I/O-Baugruppen aufgenommen, sondern auch aus dezentralen Steuerungen mittels Profibus-DP und Modbus- Schnittstellen. Bei einigen Stationen sind interne Steuerfunktionen durch das SPS-Tool codeIT realisiert worden. Die Parametrierung, teilweise Programmierung (SPS) und Inbetriebsetzung der Anlagen erfolgt durch das Personal der Vattenfall Europe Wärme AG in Eigenleistung.

Bilder

Kunde

Vattenfall Europe Wärme AG

Ort

Syringenplatz 29, 10407 Berlin

Erstellungszeitraum

Seit 1994

Produkte

Fernwirkstationen unterschiedlichen Typs, Standleitungsmodem, Wählmodem, Tainy VPN-Modem, VPN-Router, Rittal Schrank

Protokolle

UNIP, ASCII, UNIP Binär, IEC 60870-5-101, IEC 60870-5-104, IEC 60870-5-104-GPRS, Profibus DP (Master und Slave), Modbus RTU (Master)